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Weisheit des Universums

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.


Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

(Verfasser unbekannt)

 

Liebe Grüsse Hexerl

1 Kommentar 4.3.08 10:53, kommentieren

Kommunikation zwischen Mann und Frau ;-)

Kommunikation zwischen Mann und Frau

Genau so ist es.....

Einem Mann namens Andree gefällt eine Frau namens Susie.

Er fragt sie, ob sie ins Kino gehen will, sie sagt ja, und beide verbringen einen sehr lustigen Abend.

Ein paar Tage später lädt er sie zum Abendessen ein, und sie haben wieder viel Spaß.

Fortan treffen Sie sich regelmäßig, und nach einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders mehr.

Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch Susies Kopf, und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie ihn aus:

"Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6 Monaten treffen?"

Stille.

Susie kommt die Stille sehr laut vor.

Sie denkt: "Oje, ob es ihn nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir in eine Pflichtrolle gedrängt"

Und Andree denkt sich "Wow, 6 Monate."

Und Susie denkt sich: "Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich so eine Art Beziehung will.

Manchmal hätte ich lieber mehr Freiraum, ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen will. Ich meine, wo führt uns das hin?

Wird es immer so weiter gehen, oder schreiten wir auf eine Ehe zu? Vielleicht sogar auf Kinder?

Darauf, unser restliches Leben miteinander zu verbringen?

Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen?

Kenne ich diesen Menschen überhaupt?

Und Andree denkt sich:

"Hm, das heißt, es war ... mal sehen ... Februar, als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem ich das Auto beim Service hatte, das heisst ... wie ist der Kilometerstand?

Au weia! Die Karre ist überfällig für einen Ölwechsel!"

Und Susie denkt sich:

"Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht.

Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir, gespürt, dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es.

Deswegen spricht er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu werden.".

Und Andree denkt sich:

"Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen, die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig.

Und diesmal können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30 Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Gaunern 1200 Mark bezahlt.

Und Susie denkt sich: "Er ist sauer. Ich kanns ihm nicht übel nehmen, ich wärs auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun, aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher.

Und Andree denkt sich: "Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!"

Und Susie denkt sich: "Wahrscheinlich bin ich viel zu idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weissen Pferd, während ich hier neben einem superlieben Menschen sitze, einem Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt. Einem Menschen, der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien leiden muss.

Und Andree denkt sich: "Garantie? Die reden von Garantie? Können sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in ..."

"Andree",
sagt Susie laut.

"Was?" sagt Andree erschrocken.

"Bitte quäl dich nicht so",
sagt sie, während sich ihre Augen mit Tränen füllen. "Vielleicht hätte ich niemals .. Oh Gott, ich fühle mich so ..." (Sie verstummt, schluchzt).

"Was?" sagt Andree.

"Ich bin so dumm", schluchzt Susie, "Ich meine, ich weiß, dass es nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch ein Pferd."

"Es gibt kein Pferd?", fragt Andree.

"Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?"
, sagt Susie.

"Nein!", sagt Andree, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.

"Die Sache ist die ... es ist einfach so ... ich brauche ein wenig Zeit", sagt Susie.

(Es entsteht eine 15sekündige Pause, in der Andree versucht, so schnell er kann mit einer sicheren Antwort aufzuwarten. Endlich fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.)

"Ja", sagt er.

(Susie, tief bewegt, berührt seine Hand) "Oh Andree, denkst du wirklich so darüber?" fragt sie.

"Worüber?" fragt Andree.

"Über ein wenig mehr Zeit"
sagt Susie.

"Oh", sagt Andree, "Ja.".

(Susie dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, wodurch er schrecklich nervös darüber wird, was sie als nächstes sagen wird, besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht sie.)

"Danke, Andree", sagt sie.

"Ich danke Dir:", sagt Andree

Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen weint.

Andree fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den Fernseher auf, und wird schnell von der Wiederholung eines Tennismatchs zwischen zwei Neuseeländern, von denen er noch nie was gehört hat, in den Bann gezogen.

Eine leise Stimme irgendwo in seinem Kopf sagt ihm, dass heute in dem Auto höchstwahrscheinlich etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sicher, dass er niemals verstehen würde, was das war, also beschliesst er, nicht weiter darüber nachzudenken.

Am nächsten Tag wird Susie ihre beste Freundin anrufen, vielleicht sogar noch eine, und mit ihr 6 Stunden lang über die ganze Sache reden.

In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte, und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des gesagten zu finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen.

Das ganze wird sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals langweilig zu werden.

Irgendwann während dieser Zeit wird Andree, während eines Squashmatches mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten und fragen: "Bernd, hat Susie mal ein Pferd gehabt?".

Und das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen.

gefunden auf Iltu.de unter Funtexte....

Irgendwie ist das doch auch wahr oder?

liebe Grüsse Euer Hexerl


1 Kommentar 8.3.08 09:05, kommentieren

Das Buch zu den Medevial Traumzeit Tarot Karten ist da !!

Endlich *freu* es ist so weit, zu den zauberhaften Tarotkarten gibt es nun auch das Buch!

 

Es macht uns allen im Forum viel Spass und Freude diese Gelegenheit beim Schopfe zu packen und einige Legungen mit dem neuen Tarot zu machen.

Begeistert erkunden wir Karte für Karten und schauen ein bissl was unsere Karten verraten :-)

Spannend und aufregend sich auf diese Art mit dem neuen Buch auch vertraut zu machen. Es lohnt sich auf jeden Fall und hilft auch Neulingen sich besser in der Tarotwelt einzuleben.

ich wünsche Euch Allen noch einen tollen Tag, bis bald

und liebe Grüsse Hexerl

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1 Kommentar 12.3.08 07:48, kommentieren

Widars Rezension zum Buch


Ein umfangreiches und sehr inhaltsreiches Werk - Informationen über Informationen.
Dass in einem (guten) Tarotbuch das Bild auf der Karte beschrieben und erläutert wird, dass Stichworte und Denkanstöße gegeben gegeben werden - ist heute ja üblich. Aber man kann das kurz machen, oder ausführlich - und genau so hat Stefan das gemacht. Damit endet es aber noch nicht. Die ganzen Symbole auf jeder einzelnen Karte (und wir wissen aus eigener An-Schauung wie viele das sind!) werden erklärt, mit Hintergründen und allem drum und dran. Selbstverständlich auch die ganzen hebräischen Texte, Runen, IGing - Symbole.
Numerologische, astrologische und kabbalistische Zusammenhänge - ebenfalls erläutert. Interpretationsbeispiele für verschiedene Themenbereiche fehlen natürlich auch nicht - verbunden mit dem deutlichen Hinweis, dass das Beispiele und Vorschläge sind und keine festgeklopften 'Bedeutungen'...

Zu jeder Karte gibt es auch Platz für eigene Notizen, Erfahrungen mit der Karte...
... und wer bei den großen Arkanen diese 'Leer'seiten genau betrachtet, erkennt dass als zarter Hintergrund Stefans eigene Erfahrungen da stehen...

Bis hierher ist es schon ein komplettes Tarotbuch, dessen Inhalt weit über das Traumzeit-Tarot hinaus geht.

Aber Stefan wäre nicht Stefan, wenn nicht diverse 'Schmankerln' zusätzlich verstreut würden...

So gibt es bei einigen Karten
'Zahlenspielereien' oder auch
'Nachtrag und Nachgedanken' z.B. zum Thema: 'Wer sagt eigentlich, dass der Herrscher nicht nett wäre...'
'übrigens ist ihnen schon aufgefallen...' leitet auch interessante und amüsante Gedankengänge und Beobachtungen ein,
und wer schon immer mal wissen wollte:
'Warum nur haben fast alle Schwertkarten einen destruktiven Charakter....' findet ebenfalls Antwort.

Klammheimliche Freude erfüllte den Rezensenten bei Formulierungen wie (Zitate aus der Einleitung)
'Spiritualität wurde zum Modegag und man konnte sich sogar schon die Zukunft aus den Tarotkarten per Telefon über 0190 Nummern von Computern berechnen und wahrsagen lassen....
... Tarotkarten und andere inklusive 'Do it yourself - schnell und einfach' - Bücher kaufen konnte, blieb es nicht aus dass Tarot erneut ein Jahrmarktflair zuteil wurde...'

und zum Trost die Erkenntnis:
'Am Anfang des 21. Jahrhunderts finden wir dennoch zum Glück auch eine neue bewusstere Ära von Tarot- Enthusiasten. Hardliner und spirituell Eingeweihte, die ihrer Sache treu geblieben sind und/oder auf Pfaden der alten Meister wandeln sowie ernsthaft Suchende, welche ihr Interesse am Tarot nicht als Spieltrieb sondern vielmehr als bewussten Umgang mit den unbewussten Möglichkeiten empfinden, sind die modernen Menschen welche Tradition und Neuzeit zu einer These verbinden und so die Wurzeln der Vergangenheit in die Zukunft tragen'....

Fazit: Für die Enthusiasten ein rundum empfehlenswertes Buch

© Widar, 2008

http://www.widar-tarot.de/books/rezension_tzt.html

 

Danke Widar!

1 Kommentar 12.3.08 07:51, kommentieren

Beziehungsweise....

Beziehungen sind sie nur dann kompliziert wenn der Alltag einkehrt?

Neulich diskutierten ein paar Mädels über Beziehungen,

erstaunlicher Weise mit unterschiedlichen Ansichten.

Eine von den Mädels meinte:

Ich will einen Partner nur für mich allein, er soll immer bei mir sein.

Ob sie sich klar darüber ist, dass es sowas nicht geben kann?

Das auch sie irgendwann ihre Freiräume braucht und froh ist wenn er mal nicht da ist? *gg*

Wenn der Alltag einkehrt, Arbeit und sonstige Verpflichtungen wichtig werden, dann ist es nun mal so, dass wir auch mal ne Auszeit brauchen, auch vom Partner.

Denn nur diese Auszeit oder dieser Freiraum, kann uns die Möglichkeit geben, eine gesunde Beziehung zu leben.

Rund um die Uhr den Partner bei sich haben? na ich weiss nicht ob ich das für mich haben möchte*grins*

Das andere Mädel meinte darauf hin:

"Wir sehen uns nur am Wochenende und das ist gut so, denn das können wir geniessen.."

Naja, ob das sinnvoll ist nur die "Sonnenseiten" einer Beziehung zu leben?

Wie auch immer auch das, so glaub ich kann nicht funktionieren.

Ein Wir in dem Jeder seinen eigenen Freiraum leben kann, ist wohl doch die bessere Variante damit umzugehen.

Sei es in Beziehungen oder in Freundschaften, wir alle brauchen Jemanden an unserer Seite doch genauso auch unsere "Pausen" um auch mal richtig zur Ruhe zu kommen.

Was ich noch so alles über Beziehungen gehört habe, war schon spannend....manche leben in Beziehungen und sind unzufrieden damit, wollen sich nit trennen weil es geht ja auch NOCH ganz gut..?

Manche leben in Beziehungen und kapseln sich und den Partner so ab, dass keine Freunde oder sonstiges mehr Platz hat...?

und es soll sogar Paare geben wo nebenbei noch "Partner" gibt...wo da die Beziehung dann noch lebt ?

doch ich will nicht nur schwarz malen, es soll sogar Beziehungen geben die ganz gut laufen, die Partner sich gegenseitig respektieren und auch ein Gleichgewicht im "Geben" und "Nehmen" von Freiräumen herrscht.

Ich für meinen Teil frage mich oft, warum ist das nur soooooooo kompliziert?

Liebe Grüsse

Hexerl

 

 

 

1 Kommentar 12.3.08 08:16, kommentieren